
How do Artificial Intelligence and Machine Learning reshape the landscape of art and design?
Dieser zentralen Frage wurde vom 10. bis 12. Mai an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd gemeinsam mit internationalen Expert*innen, Lehrenden und Studierenden nachgegangen. Die Veranstaltung war Teil des Forschungsprojekts KITeGG und bot in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und praxisorientierten Workshops eine Plattform für den interdisziplinären Austausch über die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in Kunst und Design.
Die dritte Summer School des KITeGG-Verbundes konzentrierte sich dabei auf drei zentrale Themenbereiche:
- Design for AI (Designing AI systems)
- AI for Design (Creative AI)
- Teaching AI to creatives.
Zu den Vortragenden zählten u.a.
- Nadia Piet UX of AI
- Catherine Breslin Conversational Design for Voice Assistants
- Ploipailin Flynn Mirror mirror: Reflections on “accidentally” discriminatory AI outcomes
- Emily Saltz AI Safety & Disclosure in Product Design: Practices in Flux
- oio (Matteo Loglio and Simone Rebaudengo) Future Everyday Products
- Simon Maris A priori: Automated Pattern Recognition Inspiring Overdue Renewable Inventions
- Tom White Machine Abstractions
Ein besonderes Highlight war das „Prompt Battle", bei dem die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten im Umgang mit KI-Modellen wie DALL-E 2, Stable Diffusion und Midjourney unter Beweis stellen konnten.
Auch Lehrende aus dem KITeGG-Verbund gaben ihr Wissen in Vorträgen und Panels weiter, unter anderem in den Workshops „Typedesign with Karlo“, „Making (Non)Sense - Prototyping AI based Interactive Systems with Sensors“ und dem Panel "Learnings from one year of AI education at Art & Design Schools", in dem Erfahrungen und Erkenntnisse aus einem Jahr KITeGG diskutiert wurden.

KITeGG (KI greifbar machen und begreifen: Technologie und Gesellschaft verbinden durch Gestaltung) ist ein Verbundprojekt von fünf Hochschulen, das sich zum Ziel gesetzt hat, zukunftsrelevante Technologien in die Designausbildung zu integrieren.