KLOZ: Auszeichnung für Masterstudierende im Projekt mit der Bohland Design Stiftung

Ein Ort im Wandel, ein neuer Name und ausgezeichnete Konzepte: Studierende aus dem Master Exploring Uncertainties arbeiteten gemeinsam mit der Bohland Design Stiftung an der Zukunft eines ehemaligen Fabrikgebäudes in der Mainzer Rheinallee. Aus der stillgelegten Werkhalle entsteht ein neuer Ort für Gestaltung – künftig unter dem Namen KLOZ.
Die Aufgabe ging weit über ein klassisches Hochschulprojekt hinaus. Ziel war es, reale Perspektiven zu entwickeln: für ein Gebäude mit Geschichte, für die Stiftung und für die Studierenden selbst. In interdisziplinären Teams entstanden sowohl Nutzungskonzepte aus der Innenarchitektur als auch strategische Erscheinungsbilder aus dem Kommunikationsdesign.
Die Bandbreite der Entwürfe zeigt, wie aus einem industriellen Bestand ein lebendiger Ort werden kann: gedacht als offener Makerspace mit Werkstätten, Co-Working-Strukturen und Raum für Austausch und Veranstaltungen. Dabei stand nicht nur die gestalterische Qualität im Fokus, sondern auch die Frage nach langfristiger Tragfähigkeit und Nutzung im Alltag.
Im Bereich Kommunikationsdesign überzeugten insbesondere die Arbeiten von Madlen Hierold und Tabea Schäffer, die für ihren Entwurf ausgezeichnet wurden. Ihr Ansatz: ein prägnanter, eigenständiger Auftritt mit klarem Namen und hoher Wiedererkennbarkeit. Mit KLOTZ entwickelten sie eine Marke, die bewusst einfach, zugänglich und charakterstark auftritt – und damit den Ort klar positioniert.
Ergänzend zu den Hauptpreisen wurden drei weitere zweite Preise vergeben, die zusätzliche Entwurfsansätze würdigen und die Vielfalt der entwickelten Ideen sichtbar machen.
Auch in der Innenarchitektur wurden herausragende Konzepte prämiert. Isabella Staudt und Luisa Attermeyer erhielten den ersten Preis für ihre räumlichen Entwürfe, die den Makerspace-Gedanken konsequent weiterdenken und konkret auf die Gegebenheiten vor Ort übertragen.
Für die prämierten Teams endet das Projekt nicht mit der Präsentation: Die Stiftung plant, ausgewählte Konzepte weiterzuverfolgen und in die Umsetzung zu bringen. Damit wird aus einem Studienprojekt ein realistischer Einstieg in die Praxis – und aus einer alten Werkhalle Schritt für Schritt ein neuer Ort für Gestaltung.
Kommuniaktionsdesign 1. Platz:
Madlen Hierold & Tabea Schäffer
3 prämierte Arbeiten:
Arina Kishmishyan & Sepideh Zehtab
Marvin Moser & Timo Wehrmeijer
Ahsen Aydemir & Henry Steffen
Betreuung:
Prof. Philipp Pape
Prof. Anna-Lisa Schönecker
Prof. Bernd Benninghoff
Arbeit von Madlen Hierold & Tabea Schäffer:




Fotos der Arbeiten: Hierold / Schäffer