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Projekt · Digitales Gestalten

Schwammig

Nicht collagiert. Überlappt. Schwammig, alles, überall.

Ansicht eines Buches, dessen Außenmaterial aus Schwamm besteht

Unser Schwammbuch bietet neben dem haptischen Erlebnis des Covers unter anderem Augmented Reality Elemente, analoge Drucktechniken sowie fotografische Experimente. Zusätzlich haben wir ein Zine gestaltet und unter Verwendung des Druckverfahrens Risographie hergestellt. Das überlappte Druckbild unterstreicht unser schwammiges Thema. Aufgefaltet zeigt das Zine unsere Lappenlegende.

Im Kurs Text & Typo stand uns Studierenden die Wahl des Themas für unser Semesterprojekt frei.  Wir, Anna Fay, Theresa Jung und Laura Witte, entwickelten die Idee, den Begriff schwammig gestalterisch aufzubereiten. Dabei setzen wir uns zum Ziel, diesen sowohl inhaltlich als auch methodisch aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten.  All unsere entstandenen Ergebnisse bündelten wir in einem Schwammbuch.

Bei der gestalterischen Auseinandersetzung mit dem Begriff schwammig kamen analoge Techniken genauso zum Einsatz wie digitale. Von Hoch- und Tiefdruck-Experimenten sowie Acrylmalerei bis hin zu Fotografie, Scannen, Vektorisieren und 3D-Grafiken von Tafelschwämmen, Stahlschwämmen, Naturschwämmen oder Putzlappen. Die verschiedenen Ergebnisse haben wir collagiert, oder eher: überlappt. Typografisch arbeiteten wir mit unterbrechungsfreier Aneinanderreihung von Wörtern zur Beschreibung der verwendeten Methode bei der Erstellung jeder einzelnen Grafik auf jeder Seite, getrennt nur durch die jeweilige Seitenzahl.

Mit Hilfe der App „Artivive“ können auf vereinzelten Seiten digitale Inhalte aufgerufen werden. Dies öffnet eine weitere Betrachtungsebene in unserem analogen Buch.

Für den Einband des Buches halbierten wir einen Tafelschamm. Entsprechend wählten wir das Seitenformat. Das beschichtete, glänzende Papier vermittelt den Eindruck, man könne das Buch wie einen Schwamm unter Wasser halten.