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Angewandte Talks zum Thema Design

Grit Weber im Dialog mit Petra Eisele und Klára Prešnajderová am 7. September 2021 um 19 Uhr – live über Instagram.

Weiße Sprechblase auf hellgrünem Grund. Text in der Sprechblase: Angewandte Design Talks. Text in schwarz in den Ecken des Bildes: 1 6 2021 / 7 9 2021 / 19 Uhr / 7pm MESZ.

Wie könnte Designgeschichte neu gedacht werden, wenn Natur als wirkmächtige Konstante stärker in den Fokus gerückt würde?

Ausgehend von aktuellen Trends richtet sich das Gespräch am Dienstag auf designhistorische Beispiele und -theoretische Diskurse, die zur Herausbildung einer Organic Modern beigetragen haben – einer Strömung, die ab den 1930er Jahren bis weit über die 1950er Jahre hinaus international stilprägenden war.

Die seit Frühjahr 2020 bestehende Reihe Angewandte Talks legt in 2021 unter anderem ihren Schwerpunkt auf Dialoge zum Thema Design. Dabei werden unterschiedliche Akteur:innen aus Theorie und Praxis zu Wort kommen und in einem Live-Interview ihr Wissen über den gesellschaftlichen Kontext von Design offenlegen. 

Eingeladen werden sie von Grit Weber, Kuratorin für Design, Kunst, Medien am Museum Angewandte Kunst, die für jedes Gespräch ein konkretes Designbeispiel auswählt, anhand dessen gemeinsam die vielfältigen und auch widersprüchlichen Aspekte von Gestaltung aufgerollt werden sollen. Zu Gast waren bereits Judith Block und Thilo Schwer. Die Reihe wird nun mit Klára Prešnajderová und Petra Eisele fortgesetzt.

Die Angewandte Talks laufen live über Instagram (@hsmkd und @museumangewandtekunst), können durch Kommentare und Fragen seitens der Zuhörer:innen mitgestaltet werden und sind später zum Nachhören auf der Homepage des Museum abrufbar.

Screenshot einer Instagram-Live Unterhaltung zwischen zwei Frauen vor hohen Bücherregalen.

Klára Prešnajderová ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Slowakischen Design Zentrum in Bratislava. 2019 erlangte sie den Doktortitel im Fachbereich Literaturwissenschaft zum internationalen Kontext von slowakischen avantgardistischen Zeitschriften. 

Ihr Forschungsschwerpunkt liegt bei der Kunstgewerbeschule in Bratislava (1928–1939) und der Neuen Typografie. Sie kuratierte u.a. die Ausstellung Keine Angst vor der Moderne! zum 90. Jubiläum der Kunstgewerbeschule in Bratislava und war Herausgeberin der Publikation Schule als Laboratorium des modernen Lebens. Zur Kunstschulreform in Zentraleuropa (1900–1945). 

Petra Eisele ist seit 2006 Professorin für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule Mainz, Fachrichtung Kommunikationsdesign. Nach ihrer Promotion an der Berliner Universität der Künste über postmoderne Positionen im bundesdeutschen Design setzte sie sich in zahlreichen Forschungs- und Publikationsprojekten mit grundlegenden designhistorischen und -theoretischen Fragestellungen auseinander.

Grit Weber ist nach dem Studium der Kunstgeschichte und Kulturanthropologie und langjähriger journalistischer Tätigkeit seit 2015 stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst und Medien am Museum Angewandte Kunst.