Dr. Petra Eisele
Professorin für Designgeschichte und -theorie

Petra Eisele ist Professorin für Designgeschichte und -theorie an der Hochschule Mainz. Als Designforscherin beschäftigt sie sich in zahlreichen Publikationen, Ausstellungen und Vorträgen sowie verschiedenen Forschungsprojekten mit theoretischen und historischen Perspektiven des Designs.
Während ihres Kunstgeschichtsstudiums spezialisierte sie sich auf Designgeschichte, initiierte zusammen mit Kommilitoninnen ein vierjähriges Forschungsprojekt zur medialen Rezeption des Bauhauses und war Mitglied eines interdisziplinären Projektteams am Bauhaus Dessau. Nach ihrer Magisterarbeit über Bauhaus-Rezeption im postmodernen Design untersuchte sie in ihrer Promotion an der Berliner Universität der Künste grundlegende Fragen der Theoriebildungen im bundesdeutschen Design seit den sechziger Jahren. Es folgten verschiedene Forschungsaufenthalte, u. a. in den Archives of American Art in Washington D. C., sowie eine mehrjährige Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Geschichte und Theorie des Designs an der Bauhaus Universität Weimar, Fakultät Gestaltung.
Seit 2006 lehrt sie an der Hochschule Mainz in der Fachrichtung Kommunikationsdesign. Hier initiiert sie verstärkt Seminare, studentische Vortragsreihen sowie Ausstellungen zu aktuellen Designdiskursen, in denen die Relevanz von Design für unsere Gesellschaft diskutiert wird. Am Institut Designlabor Gutenberg verantwortet sie zudem zahlreiche mehrjährige Forschungs-, Publikations- und Ausstellungsprojekte im Bereich Grafik-Design/Typografie. Aktuell leitet sie das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „UN/SEEN: Innovative Frauen in Grafik-Design und Typografie 1865-1919 und heute“. Petra Eisele ist Mitglied der Design History Society, GB.

Würden Sie sich eher als Designhistorikerin oder als Designforscherin bezeichnen? Wie beschreiben Sie Ihr Berufsfeld?
Als Designforscherin, da ich mich einerseits auf Designtheorie, aber auch auf Designgeschichte und das Erforschen von Denkansätzen aus der Vergangenheit beziehe
Welche Themenbereiche umfasst Design für Sie?
Die Themenbereiche umfassen das Spannungsfeld zwischen der Ästhetik, dem herstellungstechnischen Bereich und dem wirtschaftlichen Bereich.
Wie grenzt sich Design zu Kunst oder Handwerk ab?
Das Interessante, was Design ausmacht und von der Kunst abgrenzt, ist das zutiefst Anwendungsorientierte. Es geht in erster Linie nicht um eine künstlerische, individuelle Selbstverwirklichung, sondern um die gesellschaftliche Relevanz dessen, was gestaltet wird. Design beschäftigt sich mit Alltag und mit „Heute“. Somit hat es auch sehr viel mit sozialen Aspekten zu tun, mit gemeinschaftlichen Aufgaben einer Gesellschaft und mit politischer Verantwortung. Die letzten Jahre ist ein leises Aufbegehren zu verspüren; Studierende werden kritischer und unsere Gesellschaft wendet sich dem Sozialen, dem Ökologischen, dem Gemeinschaftlichen stärker zu, was auch einen Effekt auf das Design hat. Der Einfluss von Design auf unsere Gesellschaft wird oft unterschätzt. Man muss diese Einflussnahme erstmal erkennen und dann positiv einsetzen.
Der Einfluss von Design auf unsere Gesellschaft wird unterschätzt.
Was ist ihr Ausblick, welche Rolle spielt Design in der Zukunft?
Design wird nach wie vor eine große Rolle spielen. Vor allem in unserer turbokapitalistischen Gesellschaft, in der es darum geht, immer stärker zu verwerten und Marken und große Konzerne zu stabilisieren. In den letzten zwanzig Jahren hat Design in der Gesellschaft aber auch eine subversive Kraft entwickelt: Das Bedienen von Bedürfnissen, die angeblich da sind, sowie der Widerstand dagegen. Wichtig ist zu wissen, dass es diese beiden Pole gibt und dass man sich immer wieder entscheiden kann, mehr in die eine oder andere Richtung zu gehen.

Was waren die größten Meilensteine?
Das Forschungsprojekt zum Thema Bauhaus-Rezeption, das ich mit sechs Kommilitoninnen im Studium initiierte, war ein Schlüsselerlebnis. Dort habe ich gemerkt, wie vielfältig man ein Thema im Team beleuchten und sich intellektuell weiterbringen kann.
Sie haben verschiedene Arbeitsbereiche: Sie lehren an der Hochschule, Sie publizieren, Sie halten Vorträge… Welcher Teil Ihrer Arbeit bereichert Sie am meisten?
Es ist die Kombination zwischen Zusammenarbeit mit den Studierenden, Forschungsprojekten, Publikation und die Interaktion mit der Öffentlichkeit durch Ausstellungen. Das Arbeiten an der Hochschule finde ich das Interessanteste, weil man die Möglichkeit hat, die Forschungsgebiete selbst zu definieren und die Projekte teilweise zusammen mit Studierenden verfolgen kann.

Welche ihrer Arbeiten gefällt Ihnen immer wieder aufs Neue?
Das „Futura“-Buch ist besonders schön geworden, und wir sind stolz, dass es auch ins Englische übersetzt wurde. Auch „Texte zur Typografie“ gehört dazu. Bei „Klassiker des Produktdesign“ freut es mich, dass sogar Kollegen in Hongkong das Buch als Grundlage für Seminare nutzen und es sich inzwischen auch in Deutschland verbreitet hat.
Können Sie die Lehre an der Hochschule Mainz in drei Adjektiven beschreiben?
(überlegt) Fundiert, zukunftsweisend und persönlich.
Welcher Rat war hilfreich?
(lacht): Es gibt kein Buch ohne Fehler.
Jetzt wären wir zum persönlichen Gegenstand gekommen.
Ich habe ein weißes DIN A4 Papier mitgebracht und finde, dass das ein toller Gegenstand ist, weil es viel mit dem Thema Design, Normung und System zu tun hat. Es fixiert aber auch Gedanken in Sprache und kann einen Diskurs beginnen.

Design ist...
Alles.
Designer sind…
Kreativ. Kreativität ist Inspiration und Konzentration.
Studierende sind…
Sympathisch.
Kollegen sind…
Auch sympathisch. (lacht)
Das Interview wurde am 29.04.2019 von Beate Hartwig und Aline Heß geführt.
Forschungsprojekte:
- 2022-2025 BMBF-Forschungsprojekt »UN/SEEN: Innovative Frauen im Grafik-Design und Typografie 1865-1919 und heute« (m. I. Naegele / IDG - Institut Designlabor Gutenberg)
- 2016- 2019 Forschungs- und Publikationsprojekt »Moholy-Nagy und die Neue Typografie« / »Moholy-Nagy and the New Typography« (m. I. Naegele / IDG / Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz)
- 2014-2016 Forschungs-, Publikations- und Ausstellungsprojekt »FUTURA. Die Schrift« / »FUTURA. The Typeface« (m. I. Naegele / IDG - Institut Designlabor Gutenberg / Gutenberg-Museum Mainz)
- 2010-2012 Forschungs-, Publikations- und Ausstellungsprojekt »Texte zur Typografie« (m. I. Naegele / IDG - Institut Designlabor Gutenberg / Gutenberg-Museum Mainz / Bauhaus-Archiv Berlin)
- 1990-1994 Forschungs- und Publikationsprojekt »bauhaus medial – zur medialen Rezeption des Bauhauses«, Universität Trier
Neuere Publikationen (Auswahl):
- Eisele, Petra: Was ist Design? In: form. Unabhängiges Designmagazin (Frankfurt am Main), Nr. 296, 2022, o. Pg.
- Inhalte wertschätzen. Moholy-Nagy und die Neue Typografie. Ein Interview mit Petra Eisele, Isabel Naegele-Spamer und Julia Neller. In: Simplify, Spring 2022, S. 18.
- Eisele, Petra: Alternativ-Design and Design-Alternativen – Entwicklungen und Diskurse im bundesdeutschen Design der 1970er und 1980er Jahre. In: Deutsches Design 1949-1989. Zwei Länder, eine Geschichte. Katalog Vitra Design Museum und Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2021, S. 254-263.
- Eisele, Petra: Alternative Design and Design Alternatives – Developments and Discourses in West German Design of the 1970s and 1980s. In: German Design 1949-1989. Two Countries, One History. Katalog Vitra Design Museum and Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2021, p. 254-263.
- Eisele, Petra: Kontexte. Zur Vorgeschichte des »Offenbacher Ansatzes«. In: Der Offenbacher Ansatz. Zur Theorie der Produktsprache, hrsg. von Thilo Schwer und Kai Vöckler. Bielefeld: transcript, 2021, S. 225-232.
- Eisele, Petra: Von den graphischen Künsten zur Visuellen Kommunikation. Geschichte der Fachrichtung Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz. Mainz: Fachrichtung Kommunikationsdesign, 2021, 31 S., Abb.
- Aus dem Archiv – Kommunikationsdesign Mainz, hrsg. für das Archiv der Fachrichtung Kommunikationsdesign des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Mainz von Petra Eisele. Mainz: Fachrichtung Kommunikationsdesign, 2021.
- Thesen zum Lesen. Ein Reader, hrsg. von Johannes Bergerhausen, Petra Eisele, Florian Jenett und Philipp Pape. Masterjahrgang »deep speed typography« der Fachrichtung Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz, erscheinen im Rahmen der Veranstaltungsreihe DESIGN(PLUS) – zur Relevanz von Design heute. Kat. Mainz 2021, 222 S., Abb.
- Eisele, Petra: Vielschichtige Perspektiven. Zur Geschichte der HfG Offenbach. In: maybrief (Frankfurt a.M.) H. 54, Dezember 2020, S. 26-27.
- Eisele, Petra: Vom Typogramm zum modernen Werbeplakat – László Moholy-Nagy (Talks on Type, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele; H. 4). Mainz: Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2019, 59 S., Abb.
- Eisele, Petra: Klassiker des Produktdesign (Reclam premium). 2. durchges. u. aktual. Aufl. Ditzingen: Reclam, 2019.
- Eisele, Petra: Auf dem Weg zur Postmoderne: Vom Grafik-Design zur Visuellen Kommunikation. In: Avantgarde und Mainstream: 100 Jahre Kommunikationsdesign in Deutschland, hrsg. von Christa Stammnitz, Rainer Funke und Marion Godau für den BDG. Stuttgart: av edition, 2019, S. 106-125.
- Moholy-Nagy und die Neue Typografie: A—Z, hrsg. von Petra Eisele, Isabel Naegele und Michael Lailach für das Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, und die Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin. Dortmund: Kettler, 2019, 248 S., Abb.
- Moholy-Nagy and the New Typography: A—Z, edited by Petra Eisele, Isabel Naegele, and Michael Lailach for Institut Designlabor Gutenberg, Mainz University of Applied Sciences, and Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin. Dortmund, Kettler: 2019, 248 p.
- Naegele, Isabel: Gudrun Zapf von Hesse. In Alphabetical Order (Talks on Type, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele; H. 3). Mainz: Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2019.
- Call for Type (Werkbericht No. 27), hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele / Institut Designlabor Gutenberg Mainz, 2018.
- ON TYPE (Werkbericht No. 26), hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele / Institut Designlabor Gutenberg Mainz, 2018.
- Eisele, Petra: Design für Design. Institut für Neue Technische Form (INTEF) Darmstadt. In: 65+ Katalog anlässlich der Jubiläumsausstellung des INTEF in Darmstadt, hrsg. von Christof Gassner und Ute Schauer. Darmstadt: Institut für Neue Technische Form, 2018, S. 190-195.
- Eisele, Petra: Design und der blaue Planet / Design and the Blue Planet, in: Victor Papanek. The politics of Design, hrsg. von Mateo Kries, Amelie Klein und Alison J. Clarke. Kat. Vitra Design Museum Weil am Rhein und des Museu del Disseny de Barcelona, in Zusammenarbeit mit der Victor J. Papanek Foundation, Universität für angewandte Kunst Wien. Weil am Rhein 2018, S. 278-287.
- Eisele, Petra: Co-Corporate: Partizipation. In: Corporate Identity & Corporate Design 4.0. Das Kompendium, hrsg. von Matthias Beyrow, Petra Kiedaisch und Bettina Klett. Stuttgart: avedition, 2018, S. 75-83.
- Design. Texte zur Geschichte und Theorie, hrsg. von Gerda Breuer und Petra Eisele. Ditzingen: Reclam, 2018, 223 S., Abb.
- Futura. The Typeface, ed by Petra Eisele, Annette Ludwig, Isabel Naegele. London: Laurence King, 2017, 520 S., Ill.
- Futura. Die Schrift, hrsg. von Petra Eisele, Annette Ludwig und Isabel Naegele. Mainz: Hermann Schmidt, 2016, 520 S., zahlr. Abb.
- Gerard Unger: Reading Echoes from the Romans and the Middle Ages (Talks on Type, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele, Schriftenreihe Institut Designlabor Gutenberg; H. 1). Mainz: Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2016.
- Ute Brüning: Die fette Venus und ihre universalen Nachfolgerinnen vom Bauhaus (Talks on Type, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele, Schriftenreihe Institut Designlabor Gutenberg; H. 2). Mainz: Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2016.
- Eisele, Petra / Naegele, Isabel: Elegant, klassisch, modern: die Futura. In: Alles Neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main, hrsg. von Klaus Klemp. Kat. MAK Frankfurt am Main, Stuttgart: av edition, 2016, S. 82-97.
- Design for Participation (Werkbericht #23), hrsg. von Isabel Naegele, Petra Eisele und Philipp Pape, Mainz: Hochschule Mainz, 2015.
- Eisele, Petra: Für eine bedürfnisorientierte Umweltgestaltung. Das Institut für Umweltplanung Ulm. In: HFG – IUP – ZPI 1969-1972. Gestaltung oder Planung? Zum Paradigmenwechsel der 1960er und 70er Jahre am Beispiel der Hochschule für Gestaltung Ulm, des Instituts für Umweltplanung Ulm und des Planungsinstituts der Universität Stuttgart. Ein Projekt von Gerhard Curdes und ehemaligen Dozenten und Studenten des IUP. Aachen 2015, S. 144-151.
- Eisele, Petra: Klassiker des Produktdesign. Stuttgart: Reclam, 2014, 405 S.
- Eisele, Petra: Designing the Future. In: Design der Zukunft, hrsg. von Cornelia und Holger Lund. Stuttgart: av edition, 2014, S. 87-104.
- Hand. Technik. Design, in: Querschnitte. Kunst, Design, Architektur im Blick. Festschrift zu Ehren von Gerda Breuer, hrsg. von Elina Knorpp und Christopher Oestereich im Auftrag der Bergischen Universität Wuppertal. Berlin: Nicolaische Verlagsbuchhandlung, 2013, S. 230-244.
- Neue Schriften. New Typefaces. Positionen und Perspektiven, hrsg. von Isabel Naegele, Petra Eisele, Annette Ludwig. Sulgen / Zürich: Niggli, 2013, 248 S.
- Interview, in: Typoversity, hrsg. von Andrea Schmidt und Patrick Marc Sommer, Hamburg: Norman Beckmann Verlag, 2013, S. 230-233.
- Texte zur Typografie. Positionen zur Schrift, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele. Sulgen / Zürich: Niggli, 2012, 244 S. Darin: Der Typografie verschrieben. Protagonisten und Diskurse, S. 10-33.
- Die Ästhetik des Handgemachten. Vom Dilettantismus zum Do-it-yourself – eine designhistorische Analyse. In: Craftista! Handarbeit und Aktivismus, hrsg. vom Critical Crafting Circle. Mainz: Ventil, 2011, S. 58-72.
- Design it yourself. In: DIY. Die Mitmachrevolution (Kataloge der Museumsstiftung Post und Kommunikation, Bd. 29), Ausstellungskatalog Museum für Kommunikation Frankfurt a. M. Mainz: Ventil, 2011, S. 66-71.
- Design Anfang des. 21. Jhd., Diskurse und Perspektiven, hrsg. von Petra Eisele und Bernhard E. Bürdek. Ludwigsburg 2011, 272 S. Darin: Retro-Design. Ende der Geschichte? S. 136-149.
- Fallstudien »Globale Identität in Marketing und Werbung« (S. 208-216) sowie »Hotels und Tourismus. Inside the bubble« (S. 216-224). In: Global Design. Internationale Perspektiven und individuelle Konzepte, hrsg. von Angeli Sachs. Kat. Museum für Gestaltung Zürich. Baden/Schweiz: Lars Müller, 2010.
- László Moholy-Nagy und die »Neue Reklame« der zwanziger Jahre. In: bauhauskommunikation. Innovative Strategien im Umgang mit Medien, interner und externer Öffentlichkeit, hrsg. vom Bauhaus-Archiv Berlin und Patrick Rössler (Neue Bauhausbücher Band 1). Berlin 2009, S. 239-256.
- Petra Eisele / Anna-Lisa Schönecker: fernweh. positionen zur identität im design. In: translations 02. fernweh. positionen zur identität im design. Tagungsband Studiengang Kommunikationsdesign, Mainz 2009.
- TechnoNaturen. Design & Styles (Schriften der Akademie der Bildenden Künste Wien, Bd. 8), hrsg. von Petra Eisele und Elke Gaugele. Wien 2008, 258 S. Darin: Nanostrukturen des Natürlichen. Von der Fabrik ins Labor (m. Elke Gaugele), S. 8-14. sowie TechnoNaturen oder: Neues organisches Design (m. Elke Gaugele), S. 16-39.
- Beiträge zum Wörterbuch Design. Begriffliche Perspektiven im Design / Board of International Research in Design (BIRD), hrsg. von Michael Erlhoff und Timothy Marshall. Basel / Berlin / Boston 2008.
- Handmade. Autorschaft im Verhältnis von Hand, Technik und Design. In: Züricher Jahrbuch der Künste (Autorschaft in den Künsten), hrsg. von Carina Caduff und Tan Wälchli (Zürich), 2007, S. 166-179.
- Zwischen »Organic Design« und Nierentisch: Die »organische Form« im Wirtschaftswunderland. In: Das gute Leben. Der Deutsche Werkbund nach 1945, hrsg. von Gerda Breuer / Kunst- und Designgeschichte, Universität Wuppertal. Tübingen / Berlin 2007, S. 156-165.
- Strategien des Einfachen: Die IKEA-Regale IVAR und BILLY. In: Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History (Potsdam), 3. Jg / 2006, Themenheft »Die siebziger Jahre – Inventur einer Umbruchszeit«, hrsg. von Konrad H. Jarausch, Christoph Kleßmann und Martin Sabrow in Verbindung mit Zeitgeschichte-online, S. 439-448.
- Design goes digital: Über das Verhältnis von Idee und Form, Realität und Virtualität. In: Imaginäre Architekturen, hrsg. vom Annette Geiger. Berlin 2006, S. 41-59.
- Organisches Design heute: Thesen zu einem organischen Designverständnis aus designtheoretischer Sicht. In: Spielarten des Organischen in Architektur, Design und Kunst, hrsg. von Annette Geiger, Stefanie Hennecke und Christin Kempf. Berlin 2005, S. 200-217.
- BRDesign. Deutsches Design als Experiment seit den 1960er Jahren, Köln 2005, 313 S.
- Design ohne Ornament. Zur Ornament-Frage im Schweizer Design gestern und heute. In: K + A. Kunst und Architektur in der Schweiz, hrsg. vom Schweizerischen Institut für Kunstgeschichte (Bern), 55. Jg. Juni 2004, S. 15-22.
- Horst Michel – DDR-Design, hrsg. von Petra Eisele und Siegfried Gronert, Tagungsband zum Kolloquium. Weimar: Bauhaus Universität, 2004, 150 S. Darin: Ist Geschmack Glücksache? Hosrt Michel und das Weimarer Institut für Innengestaltung, S. 22-73.
- Die Wandgestaltungen zur Bauhaus-Ausstellung 1923 von Joost Schmidt, Herbert Bayer und Oskar Schlemmer. In: van de Veldes Kunstschulbauten in Weimar, hrsg. von Silke Opitz anlässlich des 10jährigen Bestehens der Fakultät Gestaltung. Weimar 2004, S. 33-45.