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Projekt · Editorial Design

Digital Discrimination

Die Kampagne »Digital Discrimination« ist die Folge einer intensiven Auseinandersetzung mit den Problemen, die künstliche Intelligenz mit sich bringt.

blauer Zaun vor grauer Garage, darüber liegt ein Plakat

Künstliche Intelligenz ist diskriminierend und das in vielen Bereichen. Mit der Kampagne »Digital Discrimination« hinterfragen wir die stetig voranschreitende, scheinbar besser werdende Technik, informieren und geben Einblicke darüber, was es bedeutet, Teil einer Minderheit zu sein. Vor allem aber wollen wir eins: Zur Veränderung aufrufen!

Wir leben in einer Welt, die von Technik geprägt ist. Jede neue technische Erfindung ist scheinbar ein Schritt in die bessere Zukunft. Maschinen übernehmen die Arbeit von Menschen, die Arbeit wird immer effizienter, schneller und günstiger. Künstliche Intelligenz ist ein Ebenbild des Menschen, nur besser und fehlerlos.

Das alles jedoch ist reine Utopie. Künstliche Intelligenz kann nicht selbst denken. Es mag zwar sein, dass sie ein Ebenbild des Menschen ist, da der Mensch den Algorithmus programmiert und somit gesellschaftlich erlernte Grundgedanken wie Rassismus an die Künstliche Intelligenz übermittelt. Dennoch sind die Datensätze, mit dem der Algorithmus gefüttert wird, einseitig und nicht vielfältig. Das liegt daran, dass die Mehrheit der Menschen, die in dieser Branche arbeiten, weiße Männer sind. Wo sind die Frauen? Wo ist die Diversität?

Mit unserer Kampagne »Digital Discrimination« wollen wir zur Veränderung aufrufen. Der Algorithmus muss verändert und verbessert werden – am besten bald. Das kann nur dann erreicht werden, wenn sich Leute vor Ort mit der Problematik, von der sie selbst betroffen sind, beschäftigen und sich für einen Wandel einsetzen.