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Projekt · Fotografie

Quarantäne.

Ein Fotobuch dokumentiert eine 12-tägige Cororona-Quarantäne.

Ich musste mich für 12 Tage in Quarantäne begeben und durfte mein Zimmer nicht ohne Maske verlassen, um mich nicht anzustecken. Für zwei Wochen spielte sich mein Leben nur in meinem Zimmer ab. Diese Zeit habe ich fotografisch dokumentiert.

Coronabedingt musste ich mich im Zeitraum vom 05.11.-17.11.2020 in Quarantäne begeben. Ich durfte mich möglichst nur in meinem Zimmer aufhalten und durfte dieses, um mich nicht anzustecken, nur mit Maske verlassen. Diese Zeit habe ich fotografisch dokumentiert.

Ich habe jede halbe Stunde ein Foto aufgenommen, ein Timer half mir dabei die zeitliche Regel einzuhalten. Kamera und Stativ hatten zwölf Tage lang einen festen Platz in meinem Zimmer.

Die einzige Regel war, dass ich mich so vor die Kamera platziere, wie ich in dem Moment war. Ich unterbrach meine Aktivität, alles was ich in Händen hielt, kam genau so mit auf das Foto. In dieser Serie gibt es keine vorgegebene oder feste Reihenfolge. Sie kann willkürlich oder zufällig angeordnet werden. Denn jeder Tag, jeder Moment fühlte sich für mich gleich und monoton an. Es war egal wieviel Uhr es war oder was ich gemacht habe. Diesen Charakter möchte ich durch das zufällige Anordnen der Bilder unterstreichen.

Die Serie enthält insgesamt 150 Aufnahmen.

Es entstand außerdem ein Fotobuch mit diesen Aufnahmen. Hierfür habe ich ein ‚monotones‘ Layout gewählt und auf Seitenzahlen verzichtet, um den Fotos keine feste Folge zu geben und um die Gesamtwirkung des Buches meinem Konzept anzupassen.